Public Viewing in der Westfalenhalle

Public Viewing

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Wie vor Kurzem bekannt wurde, wird die Westfalenhalle Dortmund das BVB-Meister-Finale am Samstag kostenlos als Public Viewing zeigen. Es handelt sich dabei um das letzte Saisonheimspiel von Borussia Dortmund gegen Freiburg. Normalerweise laufen entsprechende Spiele nur im Bezahlfernsehen. Doch nun hat der Pay-TV-Sender Sky der Übertragung und dem kostenlosen Public Viewing in Absprache mit der Stadt und dem BVB zugestimmt. Dank diesem Entgegenkommen seitens des Senders können rund 18.000 BVB-Fans die Übergabe der Meisterschale am Samstag in der Westfalenhalle sehen. Beim schwarz-gelben Familienfest, welches in der City ausgetragen wird, ist dies jedoch nicht der Fall.
Anfangs war nicht viel bekannt über das Vorhaben der Westfalenhalle. Doch nun weiß man, dass die Westfalenhalle am 5. Mai, live aus dem Signal Iduna Park übertragen wird. Für viele Dortmunder und Fans der Mannschaft ist dies ein besonderer Tag – und eine einzigartige Gelegenheit. Denn es handelt sich dabei um die Übertragung vom letzten Heimspiel der Saison. Die Fans können dann live miterleben wie die Mannschaft erneut die Schale in ihren Händen halten wird.
Es gab sehr aufwendige Planungen für die Mega-Feiern, so dass dem erfolgreich ausgetragenen Public Viewing in der Westfalenhalle am 5. Mai kaum etwas im Wege stehen kann. Aus Sicht der Stadt hat das Feiern und die Übertragung in der Westfalenhalle klare Vorteile in Sachen Sicherheit. Auf diese Weise kann die Stadt besser planen und die Sicherheit erhöhen.
Berichten zufolge soll Halle 1 bereits ab 13 Uhr öffnen. Sollte sich eine größere Nachfrage abzeichnen, wird zusätzlich Halle 4 aufgemacht. Der Eintritt ist frei für die rund 18.000 potenziellen Zuschauer, die die Hallen unterbringen können.
Die Stadt und die Polizei erwarten, dass auch dieses Jahr – ähnlich wie 2011 – viele Fans ohne Eintrittskarten für das Stadion unterwegs sein werden. Da diese dort aus Sicherheitsgründen jedoch nicht gern gesehen sind, wird der Bereich vor dem Stadion während des Spiels sowie bei der Übergabe der Meisterschale weitgehend gesperrt sein. Durch die strikten Absperrmaßnahmen sollen die Fußgängerströme kanalisiert und unter Kontrolle gehalten werden.

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Christian

Dortmund

You never walk alone: 600 km-Lauf für den BVB

You never walk alone

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Liegt es daran, dass er nicht wirklich mit der Meisterschaft des BVB gerechnet hat? Oder war er nicht ganz Herr seiner Sinne, als er die Wette einging? Die Antwort kann wohl nur Sedar Pillar selbst geben. Der Schweizer ist offenbar schon dabei, seine Wettschulden zu begleichen und soll sich seit dem vergangenem Samstag auf seiner 600 Kilometer langen Laufstrecke vom schweizerischen Wettingen in die Stadt des neuen und alten Deutschen Fußballmeisters Dortmund befinden. Allerdings kommt die Wetteinlösung etwas verspätet. Denn die Wette des Bankangestellten, der selbst als Verteidiger in der 2. Schweizer Fußballliga spielt, datiert noch aus der Vorsaison. Besser spät als nie, dachte er sich wohl und muss nun etwa 42 Kilometer pro Tag hinter sich bringen, um pünktlich zum letzten Heimspiel in Dortmund anzukommen. Auch wenn sich der BVB-Fan zwischendrin wohl hier und da wünschen wird, einen Teil der Reise gemütlich in einem Seat Ibiza hinter sich zu bringen, durchhalten lohnt sich, es wartet schließlich eine riesige Feier am letzten Spieltag auf ihn.

Und Meister-Trainer Jürgen Klopp verspricht ihm sogar eine Eintrittskarte, wenn er es rechtzeitig schafft und kann ihm dabei zudem seinen Geburtstag versüßen, der ebenfalls an diesem Tag ist. In dem sozialen Netzwerk Facebook berichtet Pillar über seine Lauf-Reise und ist dabei nicht ganz uneigennützig. Denn neben der Anerkennung für die sportliche Leistung des BVB will Pillar zudem auf das gemeinnützige Start-up “Doonited” aufmerksam machen. Das Jung-Unternehmen hat sich zur Aufgabe gesetzt, die Menschen zu einer guten Tat am Tag zu motivieren. Dafür geht der 27-Jährige Schweizer an seine Grenzen. Noch soll die Vorfreude auf die Meisterfeier überwiegen. Mal schauen, wie es ihm nach den 600 Kilometern so gehen wird.

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Christian

Dortmund

Steigen die Eintrittspreise in Dortmund?

Steigen die Eintritspreise in Dortmund

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Tarifabschlüsse haben Vor- und Nachteile. Zu dieser Meinung ist man in den vergangenen Jahren des Öfteren gekommen. Besonders aber, wenn es um die Tarifverträge im Bereich des öffentlichen Dienstes geht. Die Abschlüsse der Tarifverträge treffen besonders den Westen hart. Geht es bei ihm doch immer noch um die verärmten Regionen. Die Diskussion um den Solidaritätszuschlag, den westliche Bundesländer an die neuen seit der Wende zum Aufbau Ost bezahlen, reihte sich an die Debatte um die Tarifverträge für den öffentlichen Dienst. Die alten Bundesländer, vor allem im Ruhrpott, sind pleite, heißt es da. 

Und nun auch noch das: Im öffentliche Dienst werden die Löhne über zwei Jahre auf 6,3 Prozent mehr angehoben. Am Beispiel der Stadt Dortmund heißt das: 3,2 Millionen Belastung für den Haushalt, allein in diesem Jahr. 3,5 Millionen kommen dann noch einmal 2013 dazu. Tolle Sache für die Beamten, nicht allerdings für die Stadt an sich und die Bürger, die in ihr wohnen. Mit der Tarifgestaltung halte es sich nämlich oftmals so wie mit einem Bumerang, der dieses Mal schneller zurückkommen könnte als erwartet. 

Die Stadt denkt über Preiserhöhungen nach. Das bedeutet, dass bei den städtischen Einrichtungen, also wie beispielsweise die Schwimmbäder oder Museen, höhere Preise für Tickets gezahlt werden müssen. Das bedeutet postwendend, dass diese Preise alle bezahlen müssen, die diese Einrichungen besuchen und dazu gehören sicherlich nicht nur Nicht-Öffentlicher-Dienst-Mitarbeiter. Den Großteil allerdings müssen aber die zahlen, die nicht im öffentlichen Dienst arbeiten. 

Doch für 2013 könnte es auch noch einmal knapp werden. Nämlich dann, wenn die Beamten um ein neues Gehalt streiten: Ihr Gehalt orientiert sich an denen des öffentlichen Dienstes. Und der wurde bekanntermaßen erhöht. 

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Dagmar

Dortmund

Teurer Spaß mit Blaulicht

© Bo Valentino - Fotolia.com

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Erst vor zwei Tagen haben sich falsche Polizisten einen teuren Spass erlaubt und ausgerechnet die Polizei auf einer Dortmunder Straße bedrängt. Danach mussten die drei jungen Männer, die in einem falschen Polizeiwagen saßen, durch die echten Polizisten aus dem Verkehr gezogen werden. Bei den drei Spaßvögeln handelt es sich um einen 18-jährigen Dortmunder, der hinter dem Steuer saß, und zwei weiteren Mitfahrern im Alter von 19 Jahren.

Am 11.03. sind drei junge Männer mit Blaulicht auf dem Dach durch die Dortmunder Innenstadt gerast. Dabei haben sie mehrere Fahrzeuge bedrängt. Nachdem sie einige VW Golf und Co. von der Straße gefegt hatten, musste die Fahrt für die jungen Dortmunder unglücklich enden: Am Ende wurden sie auf dem Wickeder Hellweg in Dortmund durch die Polizei gestoppt.

Davor befand sich die echte Zivilstreife auf dem Weg zu einem Einsatz. Auf einmal fuhr ein silberner Kleinwagen mit Blaulicht auf dem Dach sehr dicht hinten ihnen auf und bedrängte die Beamten mit Lichthupe. Im ersten Moment konnten die Polizisten nicht ausschließen, dass es sich dabei um ein Einsatzfahrzeug handelt. Deswegen sind sie rechts rangefahren. Dann aber konnten die Polizisten im Vorbeifahren drei augenscheinlich jüngere Männer erkennen, die wild gestikuliert und gelacht haben.

Direkt danach haben die echten Beamten das vermeintliche Einsatzfahrzeug angehalten und die Insassen einer Kontrolle unterzogen. Auf die Frage nach dem Blaulicht und der stark überhöhten Geschwindigkeit haben die drei geantwortet, dass sie sich nur etwas Spaß erlauben wollten. Dabei war ihnen scheinbar nicht bewusst, dass auch die richtige Polizei irgendwann vor ihnen herfahren könnte.

Der Alkoholtest des Fahrers ist negativ ausgefallen. Die Beamten haben das falsche Blaulicht sichergestellt. Zudem haben sie gegen die drei Dortmunder eine Anzeige wegen Amtsanmaßung und Nötigung im Straßenverkehr geschrieben.

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Dagmar

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Dortmunds Solidarität zu Tibet

© krahoo - Fotolia.com

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Die Stadt Dortmund hisst – wie viele andere deutsche Städte – auch dieses Jahr wieder die tibetische Flagge vor dem Rathaus, um sich gegenüber Tibet solidarisch zu zeigen. Dortmunds Oberbürgermeister Sierau erklärte, dass man mit dieser Aktion gegen die anhaltenden Menschenrechtsverletzungen und die Dekonstruktion der tibetischen Kultur eintritt. Seit 1996 ruft die Tibet Initiative Deutschland e.V. bereits zu diesem “Bekenntnis” auf. Die Tibeter sollen das Recht bewahren, für sich selbst zu bestimmen und ihre Religion und Kultur aufrecht erhalten zu können.

Für Lothar Wendler vom Arbeitskreis Tibet ist dieses “Flaggezeigen” eine Möglichkeit, auf die desolate Situation in Tibet hinzuweisen. Des weiteren kritisierte er die westliche Medienlandschaft, da das Thema Tibet nicht mehr so sehr vertreten sei wie früher. Er findet es aber eher auch unwahrscheinlich, dass sich diese Aktion auf politische Handlungen auswirkt.

Karin Zhang, Leiterin des deutsch-chinesischen Länderkreises, tritt dafür ein, dieses Thema etwas differenzierter anzugehen. Natürlich ist sie “grundsätzlich gegen die Misshandlung jeglicher Menschen”, allerdings müsse man bezüglich dieses Themas auch die geschichtlichen Gründe in Betracht ziehen, die China veranlasst haben, so zu handeln, wie sie es eben in Tibet getan haben. Sie weiß natürlich, dass die chinesische Regierung viele Probleme hat, gleichzeitig seit aber auch die Darstellung des Themas in den westlichen Medien etwas einseitig und nicht immer richtig.

Seit 1996 zeigen also deutsche Städte und Gemeinden Flagge, um für die gewaltlose und versöhnende Politik des Dalai Lama einzutreten. Die Flagge zeigt zwei Schneelöwen, die Vereinigung der geistlichen und weltlichen Mächte; die aufgehende Sonne symbolisiert das wiederkehrende Leben, ein Strahlenkranz die sechs alten Völker Tibets.

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admin

Dortmund

Westfälische Münz- und Sammelbörse

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Was für den einen die Briefmarkensammlung ist, ist für den anderen die private Münzkollektion. Das Münzsammeln ist ein Hobby bei dem sich alles ums Geld dreht. Geld, dass in vielen Fällen allenfalls noch sentimentalen Wert, oder archäologische Bedeutung hat. Ein solcher Sammler, der den glänzenden, aufpolierten Münzen sein ganzes Leben widmet, kommt nicht umhin die heimischen Gefilde zu verlassen und an der 75. Westfälischen Münz- und Sammlerbörse teilzunehmen.
Diese findet zweimal im Jahr (Februar und September) in der Westfalenhalle in Dortmund statt. Auf dieser Börse trifft sich die Sammlerszene. Alles was Rang und Namen, alles was Fachwissen und Muse besitzt, kommt hier zusammen tauscht sich aus, plaudert, streitet, fachsimpelt.
Dabei bezeichnen sich passionierte Sammler gerne als Numismaten. Sammeln ist für diese Frauen und Männer mehr als ein Hobby. Für sie ist ihre Leidenschaft eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Geschichte der Währungen dieser Welt.
Ein Sammler spezifiziert sich typischerweise auf ein bestimmtes Themengebiet. Münzen können nach Region, nach Prägungsmotiv, nach besonderen Anlässen, oder nach Staat geordnet und gehortet werden. Mit der Einführung des Euros hat das Münzensammeln einen gehörigen Aufschwung bekommen. Damals als die Einheitswährung sich durchsetzte, versetzten die vielen verschiedenen Prägungsmotive des Euros die Menschen ins Staunen.
Nun im Jahre 2012 steht der Euro schlechter denn je. So kann davon ausgegangen werden, dass die europäische Einheitswährung, auf der nächsten Münzmesse wohl nur ein Randthema sein wird. Echte, langjährige Sammler von Münzen verfallen in den großen Räumlichkeiten der Westfalenhalle lieber in eine Expertendiskussion zur antiken, griechischen Drachme.

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Christian

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Pommes-Kunst für 2000 Euro

Pommes © DeVIce - Fotolia.com

Pommes © DeVIce - Fotolia.com

Wenn sie ein Künstler wären und vor 20 Jahren ein paar Pommes aufgehoben hätten, könnten sie nun 2.000 Euro reicher sein: Diesen Betrag plus Zinsen bekommt der bayerische Künstler Stefan Bohnenberger jedenfalls wegen zwei verschollenen Pommes. Ganz offiziell nach einem Urteil des Oberlandesgerichts in München. Aber der Reihe nach.

Vor rund zwanzig Jahren, 1990 nämlich, bildete Bohnenberger eine Skulptur aus den beliebten Kartoffel-Stäbchen. “Pommes d’Or”. Das bedeutet übersetzt so viel wie “Pommes des Golds”, weil die Abdrücke der beiden Pommes in Gold eingegossen wurden. In Bohenenbergs ehemaliger Gallerie gibt es diesen Goldabdruck nach wie vor, doch die beiden zu einem Kreuz übereinandergelegten Pommes fehlen: Für Bohnenberg Grund genug, einen Rechtsstreit vom Zaun zu brechen. Ob ihm der Erfolg vor Gericht dabei auch sonst Recht gibt, sollte jeder für sich selbst entscheiden.

Gut 4.000 D-Mark wurden damals für das Kunstwerk gefordert – so viel wollte niemand für ein paar Fritten hinlegen. Als sich Bohnenberger schließlich 2005 von seiner Gallerie trennte, wollte er natürlich seine Skultpur zurück – inklusive Pommes. Vor Gericht rechtfertigte er sich damit, dass die Pommes schließlich genauso wichtig und künstlerisch wären wie der Goldabdruck. Dank einer Zeugin, die glaubhaft versicherte, für das Original-Werk inklusive Pommes rund 2.500 Euro zu bezahlen, kam es zum bekannten Ausgang des Prozesses.

Ein lustiger Fall – aber durchaus nicht der erste dieser Art in der verrückten Kunstwelt. 1982 schleppte Joseph Beuys fünf Kilo Butter in eine Ecke seines Ateliers in Düsseldorf. Der Hausmeister der Akademie allerdings erkannte das Kunstwerk in Butter nicht und machte die fettige Ecke 1986 sauber. Nach dem Tod Beuys’ wurde das Werk vom rechtmäßigen Besitzer vergeblich gesucht, es kam zum Prozess. Ein stolzer Vergleich von 40.000 D-Mark wurde erzielt. Doch fünf Kilo Butter sind eben auch etwas anderes als zwei vertrocknete Pommes. Ob das eine wie das andere allerdings wirklich Kunst ist, beziehungsweise solche, für die es sich lohnt vor Gericht zu ziehen – das sind offene Fragen.

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Christian

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Tagesbruch auf der A45

© Manfred Steinbach - Fotolia.com

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Ganz gemütlich schlängelt sich der Feierabendverkehr auf der viel befahrenen A45 zwischen Dortmund-Süd und Dortmund/Witten. Auf einmal kommt alles zum Stehen, nichts geht mehr. Wahrscheinlich wieder mal ein Unfall, wird sich so mancher Fahrer am Stauende gedacht haben – doch dem ist nicht so. Ein seltenes oder wohl das bisher einzige in einer solchen Art bekanntes Ereignis hat sich auf der A45 ereignet. Ein Tagesbruch war es. Das ist in etwa so was wie die Kornkreise, allerdings hat das mehr fundierte Gründe. Durch den Bergbau, der besonders im Ruhrpott seinen Standort hatte, kann es in einigen Fällen passieren, dass sich ein Hohlraum unter der Erdoberfläche bildet und dass irgendwann die Erde abrutscht und einen Krater bildet. Die Amerikaner würden wahrscheinlich von einer Ufo-Landung ohne Ufo sprechen, doch eigentlich ist das Szenario nicht weiter gefährlich, sofern nicht Menschen auf der absackenden Oberfläche stehen. Bei einer Autobahn ist das Risiko dagegen schon erheblicher. 

Zum Glück allerdings verschlang die Autobahn bei Dortmund keine Autos, sondern nur ein bisschen Grün auf dem Mittelstreifen. Fünf mal zwei Meter groß und bis zu 3,5 Meter tief waren die Ausmaße der Beihnahe-Katastrophe. Grund genug zur Aufregung also. Nun wird der Abschnitt genaustens untersucht und die A45 bleibt dort weiterhin gesperrt. Zu gefährlich wäre es, wenn sich ein solches Ereignis auf der Fahrbahn wiederholen würde – auch wenn das äußerst selten ist, ist es doch nicht gänzlich unwahrscheinlich. 

Um die Hohlräume unter der Autobahn zu füllen, mischen die Bauerarbeiter Zement und füllen dieses in die Hohlräume. Insgesamt werden in den nächsten Tagen hundert Bohrungen gemacht. Die Autobahn bleibt voraussichtlich bis zum 30. Januar gesperrt. 

 

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Peter

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BVB-Fans gehen auf die Barrikaden

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Einige eingefleischte Fans von Borussia Dortmund werden beim nächsten Spitzenspiel auswärts beim Erzrivalen HSV ein Statement setzen und ihre aktive Teilnahme als unterstützende und treibende Kraft von Außen verweigern, da sie sich über zu teure Billet-Preise beklagen.

Sie fordern, dass der Fußball, also der wöchentliche Stadionbesuch bezahlbar bleibt und sich nicht nach und nach englische Verhältnisse einstellen, unter denen die Tickets so teuer sind, dass kaum noch ein echter Fußballfan in der Lage ist, sich einen Ausflug ins Stadion leisten zu können. Die Demonstration wird so stattfinden, dass sich exemplarisch vor dem Fanblock und nicht im Fanblock aufgestellt wird. So bleibt die Tribüne an dieser Stelle leer. Gerade bei Auswärtsspielen, kann das Anfeuern der Fans einen großen Motivationsschub bei den Spielern hervorrufen und ihr Spiel positiv unterstützen. Dieses mal müssen die Spieler aber darauf verzichten, da die Fans vorm Block das Spiel im Radio verfolgen. Hierbei unterstützen sie solidarischerweise Initiativen des HSV und versorgen die idealistischen Revoluzzer mit heißen Würstchen und jeder Menge kaltem Bier aus dem Fass. Man will das Proletariat nicht aus dem Fußball ekeln, da dieses seit jeher den Kern des eigentlich Fußballfans ausgemacht haben. In England, wo es keine Stehplätze mehr gibt, sind viele Hooligans nun auf das Pub angewiesen, wenn sie in biergeselliger Umgebung mit den Kumpels Fußball schauen wollen. Natürlich hat der Kartenpreis hier auch eine präventive Funktion. In Deutschland, bzw. Bremen hofft man jedoch auf eine angemessene Einigung. Die Demonstranten haben folgendes Ziel, einen Höchstpreis von 15 Euro pro Stehplatz und einen billigen Sitzplatz für nicht mehr als 25 Euro.

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Stephan

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Dortmund will vorerst keinen Domainwechsel

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Eine Internetadresse endet meist mit “.de”, “.com” oder “.org”. Diese Endungen heißen “Top Level Domain” und sind vielen wohl bekannt. Zusätzlich zu diesen soll es in Zukunft eine Vielzahl neuer Endungen geben, die Städte, Organisationen und Unternehmen beantragen können. Die Stadt Dortmund könnte sich beispielsweise für die Endung “.dortmund” bewerben. Allerdings will die Stadt davon erst einmal nichts wissen, zu hoch seien Kosten und Aufwand. So wird die offizielle Webseite weiterhin unter der Adresse “www.dortmund.de” zu erreichen sein.

Insgesamt würde die Umstellung eine halbe Million Euro kosten: 185.000 Dollar allein für die Bewerbungskosten, plus Quartalsgebühren und Betriebskosten. Für Dr. Ulrich Potthoff, Geschäftsbereichsleiter Online-Kommunikation bei der Dortmund-Agentur, sieht in der neuen Internetendung nur ein einfaches “Statussymbol, deren Vorteile eher überschaubar seien. Die jetzige Internetadresse böte der Stadt schon jetzt viele Möglichkeiten zur Entfaltung. Hingegen glaubt Potthoff, dass sich die Umstellung für Städte wie Berlin oder Köln rechnen könnte.

Außerdem, so Potthoff, wäre es den Städten gar nicht freigestellt sich selbst für eine neue Endung zu bewerben. Nur in Zusammenarbeit mit einem Provider, der die Administration der Domain übernehme, könne das Verfahren angegangen werden. Allerdings hätte sich noch kein entsprechendes Unternehmen bei der Stadt gemeldet.

Ein Vorteil der neuen Endungen ist sicherlich, dass zurzeit benutzte .de-Adressen wieder frei werden und von anderen genutzt werden können. Auf der anderen Seite leidet natürlich die Übersichtlichkeit unter einer möglichen neuen Masse an Adressen und der Internetnutzer wird vermutlich länger brauchen, bis er die Homepages beispielsweise bestimmter Firmen oder anderer Onlinepräsentationen gefunden hat.

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Dagmar

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