BVB-Fans gehen auf die Barrikaden

© Fotoimpressionen - Fotolia.com

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Einige eingefleischte Fans von Borussia Dortmund werden beim nächsten Spitzenspiel auswärts beim Erzrivalen HSV ein Statement setzen und ihre aktive Teilnahme als unterstützende und treibende Kraft von Außen verweigern, da sie sich über zu teure Billet-Preise beklagen.

Sie fordern, dass der Fußball, also der wöchentliche Stadionbesuch bezahlbar bleibt und sich nicht nach und nach englische Verhältnisse einstellen, unter denen die Tickets so teuer sind, dass kaum noch ein echter Fußballfan in der Lage ist, sich einen Ausflug ins Stadion leisten zu können. Die Demonstration wird so stattfinden, dass sich exemplarisch vor dem Fanblock und nicht im Fanblock aufgestellt wird. So bleibt die Tribüne an dieser Stelle leer. Gerade bei Auswärtsspielen, kann das Anfeuern der Fans einen großen Motivationsschub bei den Spielern hervorrufen und ihr Spiel positiv unterstützen. Dieses mal müssen die Spieler aber darauf verzichten, da die Fans vorm Block das Spiel im Radio verfolgen. Hierbei unterstützen sie solidarischerweise Initiativen des HSV und versorgen die idealistischen Revoluzzer mit heißen Würstchen und jeder Menge kaltem Bier aus dem Fass. Man will das Proletariat nicht aus dem Fußball ekeln, da dieses seit jeher den Kern des eigentlich Fußballfans ausgemacht haben. In England, wo es keine Stehplätze mehr gibt, sind viele Hooligans nun auf das Pub angewiesen, wenn sie in biergeselliger Umgebung mit den Kumpels Fußball schauen wollen. Natürlich hat der Kartenpreis hier auch eine präventive Funktion. In Deutschland, bzw. Bremen hofft man jedoch auf eine angemessene Einigung. Die Demonstranten haben folgendes Ziel, einen Höchstpreis von 15 Euro pro Stehplatz und einen billigen Sitzplatz für nicht mehr als 25 Euro.

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Stephan

01/2012


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