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Rückblick: 5. Jobmesse in Dortmund

Bild: © MH - Fotolia.com - Eine ausgeschriebene Stell zu ergattern, ist nicht immer einfach

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Das letzte Wochenende brachte überall in NRW graues und feuchtes Wetter. Im Grunde genau die richtige Witterung für einen Messebesuch. Während sich in Berlin Reisefreudige auf der Internationalen Tourismusbörse tummelten, setzte man in Dortmund andere Schwerpunkte. Hier fand die fünfte Jobmesse in der Messehalle der Mercedes-Benz-Niederlassung statt. Die Besucher konnten sich ausführlich über Job- und Ausbildungschancen informieren und sich beispielsweise Tipps für die richtige Bewerbung besorgen.

Infos zu Ausbildungsplätzen und Chancen

Fast 60 Arbeitgeber aus NRW und der weiteren Umgebung standen als Ansprechpartner bereit und versuchten, allen Interessierten so umfassend wie möglich mit Informationen zu versorgen.
Besucher der Messe kamen unter unterschiedlichen Vorzeichen auf die Messe. Manchen hatten sich schon im Vorfeld über mögliche Arbeitgeber schlau gemacht und konnten so gezielt ihr Wissen erweitern und die Verantwortlichen ansprechen.
Andere Ließen sich von den diversen Ausstellern inspirieren, da sie teilweise noch ohne festen Berufswunsch sind und sich noch in der Orientierungsphase hinsichtlich der eigenen Interessen und Fertigkeiten befinden.
Die Auswahl der vorgestellten Jobs und Arbeitsplätze war durchaus vielfältig, vom Feuerwehrmann über den Lagerlogistiker bis hin zur Lacklaborantin wurde einiges geboten.

Bewerben will gelernt sein

Insbesondere diejenigen, die ab dem Ausbildungsjahr 2014 aktiv werden wollen, sollten sich ab diesem Sommer für ihren Traumberuf bewerben. Viele potenzielle Auszubildende unterschätzen die Bewerbungszeiträume und finden daher keine Stelle mehr. Frühzeitige Orientierung ist als ein absolutes Muss. Für die Bewerbung selbst sollte man darauf achten, dass die Bewerbungsmappe vollständig und übersichtlich gestaltet ist. Wichtig ist nach wie vor das Foto, das häufig über Wohl und Wehe der Bewerbung entscheidet. Auch wenn dies oberflächlich klingt und rein gar nichts mit dem eigenen Können zu tun hat, das Bild ist das erste Argument, dass dem potenziellen Arbeitgeber ins Auge sticht. Häufig wird schon an dieser Stelle eine Vorauswahl getroffen, noch bevor eine Zeile aus dem Lebenslauf gelesen wird.

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Peter

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All you can miet – Indoortrödel in Düsseldorf

Bild: © PhotoSG - Fotolia.com - Trödel im Laden

Bild: © PhotoSG - Fotolia.com - Trödel im Laden

„All You Can Miet“ – das klingt nicht nur witzig und eingängig, sondern ist eine richtig gute Idee. Es handelt sich dabei um einen Indoor-Trödelmarkt, der alles, was sich so auf dem eigenen Dachboden finden lässt, sofort in bares Geld verwandelt. Finden kann man den Laden mit dem pfiffigen Konzept auf der Brückstraße 20-26 in Dortmund.

Kram einpacken und los geht’s

Die Idee ist dabei so einfach wie genial – man packt zunächst einfach alles, was man loswerden möchte, in Kisten und bringt es direkt in den Laden. Dort kann man sich eine Regalfläche aussuchen, die den eigenen Wünschen entspricht, und diese für mindestens eine Woche mieten. Im Anschluss überlegt man sich angemessene Preise, die man auf die vom Laden gestellten Etiketten schreibt. Auch für Warensicherungen ist gesorgt. So hat man im Handumdrehen seinen eigenen kleinen Laden gezaubert.

Innerhalb der Mietzeit kann man immer wieder auffüllen

Die Ware wird von den Mitarbeitern des Ladens verkauft, selbstverständlich kann man während der Mietzeit immer wieder neue Fundstücke nachlegen. Am Ende der Mietzeit – oder nach Wunsch auch zwischendurch – wird einem das verdiente Geld ausgezahlt. Bei Fragen steht das freundliche Team von „All You Can Miet“ natürlich stets mit Rat und Tat zur Seite. Geöffnet ist der Laden montags bis freitags von zehn bis 19 Uhr, an Samstagen von zehn bis 17 Uhr.

Die Mietpreise sind erschwinglich

Die Preise, zu denen die Regalflächen angeboten werden, sind äußerst günstig. So kostet ein Regal mit fünf Böden für eine Woche 20 Euro, mietet man dazu zusätzliche Regalböden nach oben oder unten zahlt man einen geringen Aufpreis von fünf oder – bei einem mittigen Regalboden – sechs Euro. Auch einen Vitrinenplatz kann man mieten, dieser ist bereits ab einem Euro (für einen kleinen Platz) zu haben, der große Platz kostet drei Euro pro Woche. Plätze im Schaufenster sind mit fünf Euro ebenfalls mehr als erschwinglich.

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Dagmar

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Mode Heim Handwerk – NRW’s größte Verbrauchermesse

Bild: © panthermedia.net/ 443 (Martin Fally) - Online-Handel und TV-Shopping ist den meisten Messen ein Dorn im Auge

Bild: © panthermedia.net/ 443 (Martin Fally) – Online-Handel und TV-Shopping ist den meisten Messen ein Dorn im Auge

Die größte Verbrauchermesse Nordrhein-Westfalens ist und bleibt in Essen. Die „Mode Heim Handwerk“ hat in den letzten sechs Jahren zwar allerhand Besucher verloren, hat die Nase in Sachen Besucherzahlen und Umsatz aber nach wie vor vorn: Über 37 Millionen Euro Umsatz werden bis zum Messeende erwartet.

Gründe für den Rückgang der Besucherzahlen

Das ist vergleichsweise gut, wenn man sich einmal vor Augen führt, dass Verbrauchermessen hierzulande stark unter solchen Dingen wie TV-Homeshopping oder dem Onlinekauf im Internet leiden. Auch Trödelmärkte oder große Einkaufstempel werden allmählich zu beliebteren Zielen als Messehallen. Den Rückgang, den speziell die „Mode Heim Handwerk“ zu beklagen hatte, führen Susann Selent und Sabina Großkreuz, ihres Zeichens Messedirektorin und Geschäftsbereichsleiterin, vor allem auch darauf zurück, dass die Messe an Allerheiligen geschlossen bleiben muss. Ein Feiertag, auf den ein Brückentag folgt, wäre für die Besucherzahlen natürlich immer äußerst förderlich.

Dennoch keine schlechten Zahlen

Dennoch darf man nach vorn blicken, schließlich hatte die „Mode Heim Handwerk“, die am elften November endete, immerhin schon an den ersten beiden Tagen 43.000 Besucher. Bis zum Ende der Woche sollen es dann sogar 140.000 gewesen sein – eine sehr große Zahl. Schaut man dann noch auf das Geld, das die Besucher bei ihrem im Schnitt viereinhalb Stunden langen Bummel durch die Halle ausgeben, kann man abermals ins Staunen kommen: Knapp 260 Euro sollen es ungefähr sein. Das ist ähnlich viel, wie auch die Besucher des „Dortmunder Herbst“, einer anderen recht großen Besuchermesse, pro Kopf zahlen.

Ein simples Rezept, das der Essener Messe bereits geholfen hat, sich zu erholen, soll nun auch in Dortmund zum Einsatz kommen: Themenmesse ist das Stichwort. Bestimmte Sonderthemen können offenbar nämlich die Besucher locken, weil sie interessante Dinge anbieten, die man eben nicht in jedem Online-Shop finden kann.

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Dagmar

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Autonome Nationalisten aus Dortmund

Nicht nur die linke Szene Deutschlands hat eine autonome Bewegung – also eine Organisation in losen Netzwerken, die danach strebt, selbst

bestimmte Freiräume zu schaffen und ihre politischen Vorstellungen umzusetzen, und dabei teilweise auch gewaltsame Aus

einandersetzungen in Kauf nimmt. Auch junge Neonazis aus den Reihen der freien Kameradschaft, also kleinen rechtsextremen Gruppierungen, die nicht als Partei oder Verein eingetragen sind, bezeichnen sich heutzutage als Autonome Nationalisten und greifen bewusst auf Aktionen und Auftreten der linken autonomen Bewegung zurück.

Angefangen hat diese Strömung im Jahr 1990, als Neonazis in Berlin-Lichtenberg nach Vorbild linksradikaler Gruppen ein Haus besetzten. Genau wie der schwarze Block der Linken, treten autonome Nationalisten bei öffentlichen Demonstrationen meist einheitlich in schwarzer Kleidung und mit vermummtem Gesichtern und Köpfen auf. Genau wie ihr linksgesinntes Pedant schmücken sich die Neonazis mit Buttons und Aufnähern mit politischen Slogans oder typischen Symbolen. Auch das Logo der Antifaschistischen Aktion inspirierte die autonomen Nationalen, deren Emblem statt einer schwarzen und roten Fahne einfach zwei schwarze Fahnen zeigt. Auch das Logo antifaschistischer Punk-Fans wurde abgewandelt, statt den typischen Schriftzug „Good night – white pride“ trägt ein Rechtsradikaler den Slogan „Good night – left side“.

Zu einem Zentrum der gefährlichen Szene hat sich in den letzten Jahren Dortmund entwickelt. Hier finden regelmäßig Aufmärsche von autonomen Nationalisten statt, die meisten kommen aus dem Umfeld des „Nationalen Widerstand Dortmund“. Hier kam es auch schon zu gewalttätigen Übergriffen: Am 1. Mai 2009, dem Tag der Arbeit, griff eine Gruppe von 300 bis 400 autonomen Nationalisten eine Demonstration des Deutschen Gewerkschaftsbundes, kurz DGB, an.

Ziel der neuen Strömung im rechtsradikalen Milieu ist das Anwerben von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Anstatt dem Klischee vom „Stiefel-Nazi“ oder „Skinhead“ zu entsprechen, bieten die autonomen Nationalen einen modernen Lifestyle und machen rechtes Gedankengut so erheblich attraktiver und populärer. Außerdem verhindert die einheitliche schwarze Kleidung und die lose Organisationsform der rechtsgesinnten Autonomen, dass die Polizei einzelne Personen identifizieren kann, und führt auch zu einer Verwechslung von rechts und links gesinnten Extremisten.

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Dagmar

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EINSTIEG Abi in Dortmund

Es ist das letzte Jahr, dann ‘Auf Wiedersehen Schule’. Doch was kommt danach? Viele angehende Abiturienten befassen sich nun neben der Schule mit dem Thema, was sie nach der Schule, nach dem Erreichen ihres Abitures machen wollen. Studium, Ausbildung oder ins Ausland? Darüber informieren soll die „Einstieg Abi“-Messe dienen. Sie gastiert am 23. und 24. September in Dortmunder mit prominenter Verstärkung.

Prof. Dr. Michael Steinbrecher, Moderator des „Aktuellen Sportstudio“ im ZDF, ist neben seiner sportjournalistischen Tätigkeit auch Professor für Fernseh- und Videojournalismus an der Technischen Universität Dortmund (TU Dortmund). Neben den 179 Hochschulen aus dem In- und Ausland, Unternehmen sowie Institutionen möchte Steinbrecher über Möglichkeiten aufklären, wie man in den Journalismus kommt: „Es geht darum, sich zu informieren und zu prüfen, was kann etwas für mich sein. Ich finde es wichtig, dass man nicht in Hektik verfällt, wenn der Weg noch nicht ganz klar ist. Ausprobieren muss auch noch in der heutigen Zeit noch erlaubt sein“, sagt der in Dortmund geborene Steinbrecher.

Natürlich ist auf der größten Abiturientenmesse nicht nur der Zweig des Journalismus vertreten, sondern Bildungseinrichtungen aus allen Bereiche. So beispielsweise die TU Dortmund, die Fachhochschule Köln, die Universität Groningen oder aber die European Business School London. An den Ausstellungstagen finden über 50 Vorträge und Talkrunden statt, die alle über die Branchen und Karrieremöglichkeiten für Abiturienten aufklären sollen. Dabei legen die Veranstalter auch einen Schwerpunkt auf die Kernpunkte, wie „Einstellungstests und Assessment-Center – wie bereite ich mich darauf vor?“, „Duale Studiengänge – mit Power und Praxis zur Doppelqualifikation“ und „Jura studieren – was erwartet mich an der Uni?“.

Der 45-jährige Steinbrecher jedenfalls hat es geschafft: Er spielte in der Jugendmannschaft von Borussia Dortmund und erhielt viele Auszeichnungen für seine journalistische Tätigkeit, so beispielsweise den Preis des Fußball-Moderator des Jahres 2000 und viele andere Preise.

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Dagmar

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Der Klinikkongress Ruhr

Nordrhein-Westfalen gilt deutschlandweit als eines der besten Bundesländer, wenn es um medizinische Versorgung geht. Gute Ausstattung in Kliniken, eine gute Zusammenarbeit zwischen Spezialisten und Hausärzten und ein hoher Personalschlüssel machen das Bundesland zu einem „Traum“ für jeden Patienten.

Um diese Leistungen auch weiterhin erbringen zu können und Defizite auszubessern, findet jährlich der Klinikkongress Ruhr statt.

Auch in diesem Jahr tagt die Veranstaltung am 26. und 27. September. Stattfinden wird sie in diesem Jahr im Kongresszentrum der Westfalenhallen, welche sich in Dortmund befinden. Viele Vertreter der Gesundheitsbranche, auch Mitarbeiter dieses Gebietes werden erwartet. Es wird über innovative Versorgungsmodelle informiert werden. Auch vitale Kliniken der Zukunft werden in Modellbeispielen präsentiert. Natürlich kommt auch die Vorstellung neuester Krankenhaustechnik nicht zu kurz.

Mehr als 120 Referenten werden insgesamt erwartet. Diese präsentieren ihre Themen in 18 verschiedenen Foren. Natürlich geht es auch darum, welche Entwicklungen in den letzten Monaten in der Region stattgefunden haben und welche Neuerungen es gesetzestechnisch gab, die die Klinikwirtschaft verwalten.

Ziel des Kongresses dieses Jahres ist es, ein sogenanntes „Six-Pack“ zu schnüren, welches sich mit vitalen Kliniken auseinandersetzt. Dieses um fasst sechs Schwerpunktthemen. Unter anderem zählen dazu neue Versorgungsstrukturen, Krankenhaushygiene, medizinische Ausbildung (sowohl in Hochschulen als auch in Betrieben selbst) und nicht zu vergessen Personalfragen. Der Kongress ist absichtlich sehr kritisch angelegt. So untersteht jedem Forum ein Patientenfürsprecher. Dieser besucht die Vorträge und Präsentationen, um sie aus der Sicht von Patienten zu hinterfragen.

Veranstalter des Klinikkongresses Ruhr ist die Gesundheitswirtschaftsinitiative des Ruhrgebiets MedEcon Ruhr e.V. Diese kooperiert eng mit der Wirtschaftsförderung Dortmund. Auch der Gesundheitscampus des Bundeslandes ist beteiligt.

Jährlich werden Klinikmitarbeiter, Partner der regionalen Gesundheitsförderung und Einrichtungen der zentralen Wirtschaft eingeladen.

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Peter

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BVB spielt sich in die Krise

Der aktuelle Deutsche Meister Borussia Dortmund ist in diese Saison nicht so gut wie erhofft gestartet. So gab es zuletzt eine bittere 1:2 Niederlage gegen die Aufsteiger aus Berlin. Das schlimmste dabei war nicht einmal das Ergebnis, sondern das Auftreten der Mannschaft aus Dortmund. So traten diese völlig ideenlos und ohne jede Hauch von Kreativität auf.

In der letzten Saison überzeugte, überraschte und verblüffte Dortmund ganz Fußball-Deutschland und zeigte Zauberfußball vom feinsten und konnte eine gigantische Serie hinlegen mit der die Meisterschaft nie in Gefahr war. So überzeugte Dortmund vor allem auch dank der ganzen neuen Youngstars die sie präsentierten. So waren Personen wie Marcel Schmelzer, Mario Götze oder Kagawa vor der Saison kaum jemanden ein Begriff. Doch sie begeisterten mit ihrem jugendlichen Enthusiasmus und spielten sich sehr schnell in die Stammformation und später sogar in die Nationalmannschaft.

Nun hatte Dortmund in dieser Saison kaum Veränderungen am Kader vorgenommen, sodass es kaum Ab- und Zugänge gab, da es dem Trainer Jürgen Klopp wichtig war die Erfolgsmannschaft vom Meistertitel zu behalten. Einziger wirklicher Abgang war der von Nuri Sahin zu Real Madrid. Jedoch war dieser auch eine der wichtigsten Figuren im Dortmunder Mittelfeld, sodass der Abgang sich schon bemerkbar machte. Vor allem im Spiel gegen den Hertha BSC war dies bemerkbar.

So fehlte auch noch Wunderkind Mario Götze, da dieser aufgrund einer vermeintlichen Tätigkeit gegen Bayer Leverkusen auf der Tribüne Platz nehmen musste. So machte sich sein Fehlen zwar bemerkbar, doch kann es an einer Personalie nicht gelegen haben.

Jedoch kann von einer Krise wahrhaftig noch nicht die Rede sein, da es immerhin die erste Niederlage im heimischen Stadion seit über 13 Monaten war. Jedoch muss man nun aufpassen auch an den Fehlern zu arbeiten. Glücklicherweise kommt hinzu, dass in der Championsleague nun ein kriselnder Arsenal auf die Borussia wartet.

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Stephan

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Dortmunder Sportstar droht lange Sperre

Polens Nationaltrainer hält Dortmund für die Hauptstadt des polnischen Fußballs. Denn gleich drei Hoffnungsträger dieses Landes laufen über das Spielfeld in einem Trikot des Deutschen Meisters Borussia Dortmund.
Lukasz Piszczek jedoch muss sich in Polen nun der Disziplinarkommission stellen. Im vergangenen Jahr zeigte sich der Spieler, nun mit einer Sperre von sechs Monaten für die Nationalmannschaft belegt, selbst an. Sein damaliger Klub Zaglebie Rubin sich in der Saison 2005/2006 den Sieg gegen Cracovia Krakau erkaufte und sicherte sich so die Teilnahme am Uefa-Pokal. Fünf Jahre später nun suspendierte man den Fußballprofi bis Beginn 2012 von der Nationalmannschaft und verurteilte ihn außerdem zu zwölf Jahren Haft auf Bewährung, begleitet von 25. 000 Euro Geldstrafe. Vier weitere Spieler wurden neben Piszczek verantwortlich gemacht.

Der Klub bleibt dem 26-jährigen jedoch weiterhin treu. So konnte er alle vier Spiele dieser Saison durchspielen. Allerdings tut sich im polnischen Fußball eine Fraktion auf, die dafür plädiert, den Spieler härter zu bestrafen, als es bisher getan wurde. Jan Tornaszewski beispielsweise sähe die Sperre gern auf zwei Jahre ausgedehnt  und auch Artur Jedrych, Vorsitzender des Disziplinarausschusses des polnischen Fußballverbandes, will Piszczek zusätzlich auch Vereinsspiele versagen. Seiner Meinung nach müsse die Fifa diesem Urteil folgen und Lukasz Piszczek ein halbes Jahr lang für alle Wettbewerbe sperren, wobei er sich auf den Artikel 136 beruft, der besagt, dass alle nationalen Urteile auch international umgesetzt werden müssen. Das sei, so Jedrych, nötig, um der im polnischen Fußball angeblich so tief verwurzelten Korruption, ein Ende zu setzen.

Der Profi seinerseits will sich nun wehren und stellt sich in Warschau vor der Disziplinarkommission der PZPN einer Berufungsverhandlung. Zumindest mit dem Verbandspräsidenten Grzegors Lato hat er einen großen Verbündeten auf seiner Seite. Viele Beobachter gehen deshalb davon aus, dass ihm eine Strafe zur Bewährung auferlegt wird, denn das Wort des Präsidenten ist hier äußerst einflussreich.

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Peter

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Zensus 2011 größtenteils abgeschlossen

Wie Sie wahrscheinlich mitbekommen haben, wird es dieses Jahr eine große Volkszählung, einen sogenannten Zensus 2011, geben. Der Zensus ist eine Art Inventur für das ganze Land. Und die ist überfällig, denn die Basisdaten in Deutschland sind nicht auf dem neuesten Stand. Dessen Ziele formuliert die Internetseite www.Zensus2011.de wie folgt:

Generell verfolgt der Zensus zwei Hauptziele. Ganz wichtig ist die Feststellung der amtlichen Einwohnerzahlen Deutschlands. Ob Länderfinanzausgleich, die Einteilung der Bundestagswahlkreise, die Stimmenverteilung der Bundesländer im Bundesrat oder die Sitze Deutschlands im Europaparlament – all das hängt von aktuellen Einwohnerzahlen ab. Auch eine Berechnung des Bruttoinlansprodukt (BIP) pro Kopf ist nur mit aktuellen Einwohnerzahlen möglich.

Ein zweites wesentliches Ziel des Zensus ist es, Informationen zum Wohnraum, zur Bildung und zum Erwerbsleben zu gewinnen. Wie viele Erwerbstätige gibt es, wie viele Menschen davon sind selbstständig? Wo werden in den kommenden Jahren wie viele Kinder eingeschult? Wie viele Wohnungen gibt es in Deutschland und wie sind sie ausgestattet? Um diese Fragen zu beantworten, braucht man genaue und aktuelle Strukturdaten. Die Basis hierfür bildet ein Zensus.

Erhoben wird der Zensus 2011 in Dortmund. Deren stichprobenartige Befragung ist nun abgeschlossen, die Ergebnisse werden demnächst weitergereicht. Leider haben viele Bürger es versäumt, die Briefe der Befragungen zu beantworten, sodass die Zählung zwar offiziell fertig, aber noch nicht vollständig ist. Zur Partizipation Verpflichtete, die dieser nicht nachgekommen sind, droht ein Bußgeld in Höhe von 300 Euro. Das Mahnverfahren beginnt ab dem Oktober 2011. „Liebend gern würden wir darauf verzichten, nur es liegt nicht in unserer Hand. Wir handeln im Auftrag des Landes und sind an die Gesetze gebunden. Es liegt an den Auskunftspflichtigen, uns die Informationen zukommen zu lassen.” so der Leiter der Erhebungsstelle Ernst-Otto Sommer.

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Dagmar

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Verleihung des Bundesverdienstkreuzes

Das Bundesverdienstkreuz ging in diesem Jahr an den Schulforscher Prof. Hans-Günter Rolff von der Technischen Universität Dortmund. Das Verdienstkreuz der 1. Klasse wurde vom Staatssekretär Helmut Dockter im NRW-Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung vergeben.

Der Professor wurde für seinen langjährigen Einsatz im Bereich der Bildung geehrt. Sein Engagement setzte er für Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit ein.

Im Jahr 2000 trieb der Dortmunder Professor die Bildungskommission an und fungierte seit 2005 als Vorsitzender. Diese Kommission war und ist ein wichtiger Ratgeber, wenn es um die Bildungsentscheidungen geht. Professor Rolff führte bis zu seiner Emeritierung das von ihm persönlich konstituierte Institut für Schulentwicklungsforschung (IFS) an. Das bekannte Pädagogische Qualitätsmanagement (PQM) geht ebenfalls auf ihn zurück, das mit einem hohen Praxisbezug glänzt, genauso wie viele seiner Forschungsprojekte. So ist es auch nicht verwunderlich, dass Prof. Hans-Günter Rolff in den 90er Jahren der von Johannes Rau initiierten Bildungskommission Nordrhein-Westfalen angehörte. Zudem war er von 1999 bis 2002 ein Teil des Bildungsrats beim Ministerpräsidenten des Landes Niedersachsen.

Prof. Rolff hat sich während und auch nach seiner Tätigkeit als Hochschullehrer für den wissenschaftlichen Nachwuchs stark gemacht. Von 1984 bis 2005 war er ehrenamtlicher Vertrauensdozent der Hans-Böckler-Stiftung. Zudem unterstützte und begleitete er die zahlreichen Stipendiaten.

Doch auch nach seiner Emeritierung hat er sich bewusst für die Wissenschaft eingesetzt. Er gründete 2006 die Dortmunder Akademie für pädagogische Führungskräfte, die im ganzen Land Kurse und Seminare anbietet, welche sich mit der wissenschaftlichen Weiterbildung von Lehrern und Lehrerinnen in Leitungspositionen befassen.

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Stephan

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