Dortmund will vorerst keinen Domainwechsel

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Eine Internetadresse endet meist mit “.de”, “.com” oder “.org”. Diese Endungen heißen “Top Level Domain” und sind vielen wohl bekannt. Zusätzlich zu diesen soll es in Zukunft eine Vielzahl neuer Endungen geben, die Städte, Organisationen und Unternehmen beantragen können. Die Stadt Dortmund könnte sich beispielsweise für die Endung “.dortmund” bewerben. Allerdings will die Stadt davon erst einmal nichts wissen, zu hoch seien Kosten und Aufwand. So wird die offizielle Webseite weiterhin unter der Adresse “www.dortmund.de” zu erreichen sein.
Insgesamt würde die Umstellung eine halbe Million Euro kosten: 185.000 Dollar allein für die Bewerbungskosten, plus Quartalsgebühren und Betriebskosten. Für Dr. Ulrich Potthoff, Geschäftsbereichsleiter Online-Kommunikation bei der Dortmund-Agentur, sieht in der neuen Internetendung nur ein einfaches “Statussymbol, deren Vorteile eher überschaubar seien. Die jetzige Internetadresse böte der Stadt schon jetzt viele Möglichkeiten zur Entfaltung. Hingegen glaubt Potthoff, dass sich die Umstellung für Städte wie Berlin oder Köln rechnen könnte.
Außerdem, so Potthoff, wäre es den Städten gar nicht freigestellt sich selbst für eine neue Endung zu bewerben. Nur in Zusammenarbeit mit einem Provider, der die Administration der Domain übernehme, könne das Verfahren angegangen werden. Allerdings hätte sich noch kein entsprechendes Unternehmen bei der Stadt gemeldet.
Ein Vorteil der neuen Endungen ist sicherlich, dass zurzeit benutzte .de-Adressen wieder frei werden und von anderen genutzt werden können. Auf der anderen Seite leidet natürlich die Übersichtlichkeit unter einer möglichen neuen Masse an Adressen und der Internetnutzer wird vermutlich länger brauchen, bis er die Homepages beispielsweise bestimmter Firmen oder anderer Onlinepräsentationen gefunden hat.
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