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Dortmund verhängt Glasverbot

Fußball ist der beliebteste Sport in Deutschland. Millionen Fans fiebern mit ihren Lieblingsvereinen und wollen sie siegen sehen. Fußball macht Spaß und Freude, Fußball verbindet und fördert den sozialen Zusammenhalt, Fußball bedeutet für viele einfach alles. Doch Fußball hat auch viele Schattenseiten, die gerade in den vergangenen Monaten verstärkt hervorgetreten sind. Vor allem die Fan-Krawalle und -Ausschreitungen sorgten und sorgen nachwievor für negative Schlagzeilen und bringen den Fußball in Verruf. Jüngst wurde mit dem Auschluss von Zweitligist Dynamo Dresden aus dem DFB-Pokal auf diese Entwicklung reagiert.Gerade die Dynamo-Fans sind schon seit Jahren für die Eskalation neben dem Fußballplatz berüchtigt und gefürchtet. Die diesjährigen Partie zwischen Borussia Dortmund und Dynamo Dresden im DFB-Pokal war der traurige Höhepunkt. Fans der Dresdner zündeten Feuerwerkskörper und randalierten, das Spiel stand kurz vor dem Abbruch.

Die Verantwortlichen in Dortmund wollen so etwas nie wieder sehenund gehen in die Offensive. Für das kommende Derby zwischen den Erzrivalen Borussia Dortmund und Schalke 04 sollen Präventionsmaßnahmen für mehr Sicherheit sorgen. So verhängt die Stadt Dortmund ein absolutes Glasverbot beim Aufeinandertreffen im Signal Iduna Park in Dortmund. Nicht nur im Satdion sondern zudem auch rund um das Stadiongelände soll es am dem Tag keine Gläser oder Glasflaschen geben. Betroffen davon sind auch Bars und Restaurant, die in der Zeit zwischen 11 und 20 Uhr keine Getränke in Glasbehälter ausschenken dürfen. Für entsprechende Einhaltung sollen verschärfte Kontrollen durch Ordnungsamt, Polizei und Bundespolizei sorgen. Alle Fans und Besucher werden angehalten, Glasbehälter schon frühzeitig zu entsorgen oder erst gar nicht mitzuführen, um langwierige Kontrollen zu vermeiden. Schon in den Zügen auf der Bahnstrecke zwischen Gelsenkirchen, Dortmund und Signal-Iduna-Park soll das Glasverbot zwischen 10 und 16 Uhr gelten, so dass schon im Vorfeld für mehr Sicherheit gesorgt werden kann. Inwieweit das Verbot auf die Unberechenbarkeit solcher Fußball-Duelle wirken kann, ist fraglich. Zumindest wird dadurch das Verletzungsrisiko zumindest reduziert.

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Christian

Dortmund