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Auf Hochtouren: BVB plant für neue Saison

Bild: © Visty - Fotolia.com - Der BVB muss sich für nächste Saison verstärken

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Der BVB bot seinen Fans mal wieder eine ausgesprochen aufregende Saison. In der Liga nach zwei dominanten Jahren nun nicht mehr ganz auf Augenhöhe mit den Bayern, zeigten die afür auf europäischem Parkett umso mehr, was in ihnen steckt und was sie in den vergangenen Jahren als Mannschaft gelernt haben.

Neue Spieler müssen her

Doch nun steht Trainer Jürgen Klopp vor einer für ihn recht neuen Aufgabe. Wichtige Leistungsträger des erfolgreichen Teams haben den Verein bereits verlassen, wie im Fall Mario Götze, oder liebäugeln mit anderen Engagements, wie beispielsweise Stürmer Robert Lewandowski. In beiden Fällen ist im Übrigen der FC Bayern als Gegenspieler auf dem Transfermarkt tätig.
Jetzt geht es für die Borussia darum, die Abgänge zu kompensieren und sich zudem in der Tiefe zu verstärken. Denn ein Aspekt, in dem die Münchener in der vergangenen Saison einfach besser waren, war die Bank. Fiel mal ein Spieler aus, sprang ein nahezu gleichwertiger Ersatz ein. Diese Möglichkeiten fehlten den Dortmundern, was sich in der Bundesliga deutlich bemerkbar machte.

Einkaufstour in Europa

So machen sich als Sportdirektor Michael Zorc und seine Scouts in ganz Europa auf die Suche nach Talenten, die die Dortmunder angemessen unterstützen sollen. Im Fokus stehen momentan zwei Spieler des FC Barcelona. Der 19-jährige Gerard Delofeu gilt als absolutes Ausnahmetalent und soll den Abgang von Mario Götze kompensieren. Ebenso auf der kloppschen Einkaufsliste steht Außenstürmer Christian Tello, um den sich nach Medienberichten auch Schalke 04 intensiv bemüht.

Ein weitere Kandidat ist nach wie vor der Belgier Kevin de Bruyne, der eigentlich zu Bayer Leverkusen wechseln sollte, quasi im Tausch mit André Schürrle, aber nach eigenen Angaben viele lieber zu den Schwarz-Gelben gehen würde. Ein Ende des Pokers ist momentan noch nicht abzusehen. Des weiteren geistern immer wieder die bekannten Namen wie beispielsweise der von Edin Dzeko durch die Presse. Ein Spieler, der sicherlich interessant wäre, aber erstmal finanziert werden muss. Und ob Dortmund dazu bereit wäre, ist mehr als fraglich.

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Christian

Dortmund

Public Viewing in der Westfalenhalle

Public Viewing

© pdesign - Fotolia.com

Wie vor Kurzem bekannt wurde, wird die Westfalenhalle Dortmund das BVB-Meister-Finale am Samstag kostenlos als Public Viewing zeigen. Es handelt sich dabei um das letzte Saisonheimspiel von Borussia Dortmund gegen Freiburg. Normalerweise laufen entsprechende Spiele nur im Bezahlfernsehen. Doch nun hat der Pay-TV-Sender Sky der Übertragung und dem kostenlosen Public Viewing in Absprache mit der Stadt und dem BVB zugestimmt. Dank diesem Entgegenkommen seitens des Senders können rund 18.000 BVB-Fans die Übergabe der Meisterschale am Samstag in der Westfalenhalle sehen. Beim schwarz-gelben Familienfest, welches in der City ausgetragen wird, ist dies jedoch nicht der Fall.
Anfangs war nicht viel bekannt über das Vorhaben der Westfalenhalle. Doch nun weiß man, dass die Westfalenhalle am 5. Mai, live aus dem Signal Iduna Park übertragen wird. Für viele Dortmunder und Fans der Mannschaft ist dies ein besonderer Tag – und eine einzigartige Gelegenheit. Denn es handelt sich dabei um die Übertragung vom letzten Heimspiel der Saison. Die Fans können dann live miterleben wie die Mannschaft erneut die Schale in ihren Händen halten wird.
Es gab sehr aufwendige Planungen für die Mega-Feiern, so dass dem erfolgreich ausgetragenen Public Viewing in der Westfalenhalle am 5. Mai kaum etwas im Wege stehen kann. Aus Sicht der Stadt hat das Feiern und die Übertragung in der Westfalenhalle klare Vorteile in Sachen Sicherheit. Auf diese Weise kann die Stadt besser planen und die Sicherheit erhöhen.
Berichten zufolge soll Halle 1 bereits ab 13 Uhr öffnen. Sollte sich eine größere Nachfrage abzeichnen, wird zusätzlich Halle 4 aufgemacht. Der Eintritt ist frei für die rund 18.000 potenziellen Zuschauer, die die Hallen unterbringen können.
Die Stadt und die Polizei erwarten, dass auch dieses Jahr – ähnlich wie 2011 – viele Fans ohne Eintrittskarten für das Stadion unterwegs sein werden. Da diese dort aus Sicherheitsgründen jedoch nicht gern gesehen sind, wird der Bereich vor dem Stadion während des Spiels sowie bei der Übergabe der Meisterschale weitgehend gesperrt sein. Durch die strikten Absperrmaßnahmen sollen die Fußgängerströme kanalisiert und unter Kontrolle gehalten werden.

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Christian

Dortmund

You never walk alone: 600 km-Lauf für den BVB

You never walk alone

© Hans-Jörg Nisch - Fotolia.com

Liegt es daran, dass er nicht wirklich mit der Meisterschaft des BVB gerechnet hat? Oder war er nicht ganz Herr seiner Sinne, als er die Wette einging? Die Antwort kann wohl nur Sedar Pillar selbst geben. Der Schweizer ist offenbar schon dabei, seine Wettschulden zu begleichen und soll sich seit dem vergangenem Samstag auf seiner 600 Kilometer langen Laufstrecke vom schweizerischen Wettingen in die Stadt des neuen und alten Deutschen Fußballmeisters Dortmund befinden. Allerdings kommt die Wetteinlösung etwas verspätet. Denn die Wette des Bankangestellten, der selbst als Verteidiger in der 2. Schweizer Fußballliga spielt, datiert noch aus der Vorsaison. Besser spät als nie, dachte er sich wohl und muss nun etwa 42 Kilometer pro Tag hinter sich bringen, um pünktlich zum letzten Heimspiel in Dortmund anzukommen. Auch wenn sich der BVB-Fan zwischendrin wohl hier und da wünschen wird, einen Teil der Reise gemütlich in einem Seat Ibiza hinter sich zu bringen, durchhalten lohnt sich, es wartet schließlich eine riesige Feier am letzten Spieltag auf ihn.

Und Meister-Trainer Jürgen Klopp verspricht ihm sogar eine Eintrittskarte, wenn er es rechtzeitig schafft und kann ihm dabei zudem seinen Geburtstag versüßen, der ebenfalls an diesem Tag ist. In dem sozialen Netzwerk Facebook berichtet Pillar über seine Lauf-Reise und ist dabei nicht ganz uneigennützig. Denn neben der Anerkennung für die sportliche Leistung des BVB will Pillar zudem auf das gemeinnützige Start-up “Doonited” aufmerksam machen. Das Jung-Unternehmen hat sich zur Aufgabe gesetzt, die Menschen zu einer guten Tat am Tag zu motivieren. Dafür geht der 27-Jährige Schweizer an seine Grenzen. Noch soll die Vorfreude auf die Meisterfeier überwiegen. Mal schauen, wie es ihm nach den 600 Kilometern so gehen wird.

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Christian

Dortmund

Dortmund verhängt Glasverbot

Fußball ist der beliebteste Sport in Deutschland. Millionen Fans fiebern mit ihren Lieblingsvereinen und wollen sie siegen sehen. Fußball macht Spaß und Freude, Fußball verbindet und fördert den sozialen Zusammenhalt, Fußball bedeutet für viele einfach alles. Doch Fußball hat auch viele Schattenseiten, die gerade in den vergangenen Monaten verstärkt hervorgetreten sind. Vor allem die Fan-Krawalle und -Ausschreitungen sorgten und sorgen nachwievor für negative Schlagzeilen und bringen den Fußball in Verruf. Jüngst wurde mit dem Auschluss von Zweitligist Dynamo Dresden aus dem DFB-Pokal auf diese Entwicklung reagiert.Gerade die Dynamo-Fans sind schon seit Jahren für die Eskalation neben dem Fußballplatz berüchtigt und gefürchtet. Die diesjährigen Partie zwischen Borussia Dortmund und Dynamo Dresden im DFB-Pokal war der traurige Höhepunkt. Fans der Dresdner zündeten Feuerwerkskörper und randalierten, das Spiel stand kurz vor dem Abbruch.

Die Verantwortlichen in Dortmund wollen so etwas nie wieder sehenund gehen in die Offensive. Für das kommende Derby zwischen den Erzrivalen Borussia Dortmund und Schalke 04 sollen Präventionsmaßnahmen für mehr Sicherheit sorgen. So verhängt die Stadt Dortmund ein absolutes Glasverbot beim Aufeinandertreffen im Signal Iduna Park in Dortmund. Nicht nur im Satdion sondern zudem auch rund um das Stadiongelände soll es am dem Tag keine Gläser oder Glasflaschen geben. Betroffen davon sind auch Bars und Restaurant, die in der Zeit zwischen 11 und 20 Uhr keine Getränke in Glasbehälter ausschenken dürfen. Für entsprechende Einhaltung sollen verschärfte Kontrollen durch Ordnungsamt, Polizei und Bundespolizei sorgen. Alle Fans und Besucher werden angehalten, Glasbehälter schon frühzeitig zu entsorgen oder erst gar nicht mitzuführen, um langwierige Kontrollen zu vermeiden. Schon in den Zügen auf der Bahnstrecke zwischen Gelsenkirchen, Dortmund und Signal-Iduna-Park soll das Glasverbot zwischen 10 und 16 Uhr gelten, so dass schon im Vorfeld für mehr Sicherheit gesorgt werden kann. Inwieweit das Verbot auf die Unberechenbarkeit solcher Fußball-Duelle wirken kann, ist fraglich. Zumindest wird dadurch das Verletzungsrisiko zumindest reduziert.

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Christian

Dortmund