Gewalt in Dortmund
Die Serie rechtsextremer Gewalt nimmt kein Ende. Am vergangenen Sonntag Morgen attackierten drei mutmaßliche Neonazis eine 17-jährige Jugendliche und ihren 23-jährigen Begleiter. Die beiden Opfer stammen aus Witten. Nur anderthalb Stunden später griffen mehrere Rechtsextremisten erneut grundlos zwei Männer an.
Seit langem ist dies eine Strategie der Neonazis , um die Dortmunder einzuschüchtern. Erst Anfang September gab es mit dem “Bündnis Dortmund nazifrei” eine Blockade gegen den Nazi-Aufmarsch.
Die Polizei und die Justiz macht es den Schlägern aber auch ziemlich leicht. Denn mit schleppend voran kommenden Strafverfahren können die Rechtsextremisten ihre Grenzen immer weiter austesten.
Auch die Hirsch Q-Bar wurde in den vergangenen zwei Jahren mehrfach Ziel von rechtsextremistisch motivierten Angriffen. Einige der Besucher wurden sogar mit Messern verletzt. Dieser Tatort ist laut Aussagen der Polizei jedoch kein Zufall. Die Besucher der Bar werden oftmals der “linken Szene” zugeordnet und werden deshalb zum Opfer.
Seit Ende September gibt es damit in Dortmund sechs Fälle rechtsextremistischer Gewalt. Die Polizei fahndet nach den Tätern und sucht noch Zeugen. Die Täter sind etwa Mitte 20, hatten Glatzen, und waren dunkel bekleidet.